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Fehmarnsundbrücke

Unterkünfte

1) Albertsdorf in einem ehemaligen Freizeitheim
Seit April 2016
Drei einzelne Häuser sind durch Gänge miteinander verbunden. Es gibt einen großes Grundstück mit einer weitläufigen Rasenfläche, auf denen die Kinder aber auch die Erwachsenen spielen können.

RegioSKILL Bild 2

 

 

Ehrenamtskarte

 




 


 

Asyl Freizeit Fußball4
Asyl Freizeit Fußball2


 

 

 

 

 

 

Hier leben auch hauptsächlich viele Familien, aber auch alleinstehende sowie alleinerziehende Frauen.

Seit September 2016 arbeitet Nuri Hasso für die Stadt Fehmarn als Asylbetreuer in dieser Flüchtlingsunterkunft. Er ist gebürtiger Syrer und lebt mittlerweile seit 18 Jahren in Deutschland. Darum kann er „beide Seiten" verstehen, steht als Mittler der verschiedenen Kulturen und als Dolmetscher zur Verfügung. Neben deutsch spricht er auch kurdisch und arabisch fließend.

 Herr Hasso absolvierte eine Ausbildung zum psychologischen Betreuer mit dem Schwerpunkt Traumatherapie und Vergangenheitsbewältigung, war in Syrien als Sozialarbeiter in der Jugendbetreuung tätig. Da er in der Hausmeisterwohnung der Asylunterkunft wohnt, ist er für die Nöte und Sorgen der Asylsuchenden direkter Ansprechpartner vor Ort. Das wissen nicht nur die Flüchtlinge, sondern auch die Anwohner zu schätzen.

2) Burger Eschenweg
Seit Mitte Februar 2015 gibt es hier gibt Platz für maximal 67 Flüchtlinge.
Aufteilung In zwei Wohnblöcke mit insgesamt zwölf Wohneinheiten:

Zehn Wohneinheiten mit jeweils drei Zimmern à zwei Betten,
eine Wohneinheit mit zwei Zimmern à zwei Betten
eine Wohneinheit mit drei Zimmern à einem Bett

In diesen beiden Blöcken leben Flüchtlinge Tür an Tür mit Obdachlosen, für die dort in eigenen Wohneinheiten insgesamt 19 Betten zur Verfügung stehen. Das funktioniert sehr gut. Sie verstehen und helfen sich untereinander.

(Stand 30.01.2017)

3) Vadersdorf
Seit Oktober 2015
Eheleute Rita und Franz Malecki haben ihre Ferienwohnungen zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt.
In 8 Ferienwohnungen haben dort 31 Flüchtlinge Platz.

4) Ehemalige Grundschule Puttgarden
Seit Februar 2016

Durch die Flüchtlingskrise in Europa ab November 2015 war auch Fehmarn betroffen. Eine massive Flüchtlingswelle erreichte die Insel. Die Stadt stand vor der schwierigen Aufgabe, eine hohe Anzahl an geflüchteten Personen schnellstmöglich unterzubringen.

Etwa 150 Menschen wurden übergangsweise in der Jugendherberge in Burg untergebracht. Parallel begann die Stadt, Wohnraum im Burger Eschenweg zu schaffen. Bereits im Sommer 2012 hatte die Grundschule Puttgarden ihren Betrieb aufgrund sinkender Schülerzahlen aufgegeben müssen. Dadurch ergab sich jedoch die Möglichkeit, zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge zu schaffen. Die Klassenräume und das Lehrerzimmer der Schule wurden entsprechend umgebaut. So entstand Platz für 13 Zimmer mit insgesamt 42 Betten.

Seit dem 11. August 2016 befinden sich keine Flüchtlinge mehr in Puttgarden. Für eine Optimierung in der Auslastung der Flüchtlingsunterkünfte wurden die letzten verbliebenden Flüchtlinge auf die Unterkünfte im Eschenweg, in Vadersdorf und Albertsdorf aufgeteilt. Durch eine hohe Fluktuation, Rückführungen und Anerkennungen reduzierte sich die Anzahl der Flüchtlinge in Puttgarden ohnehin.

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