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Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Leistungsbeschreibung

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) gibt jungen Menschen nach Abschluss ihrer Schulausbildung die Möglichkeit, im Rahmen eines Jahres auszuprobieren, ob der angestrebte Beruf im sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich ihren Vorstellungen und Interessen entspricht.

Wer ein FSJ absolvieren möchte, muss die Schulpflicht erfüllt haben, unter 27 Jahre alt sein und in der Regel zwölf Monate seiner Zeit zur Verfügung stellen.

in Freiwilligendienst ist ein Bildungs- und Orientierungsdienst und verbessert die Ausbildungs- und Erwerbschancen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben wichtige soziale und personale Kompetenzen, die als Schlüsselqualifikationen am Arbeitsmarkt sehr gefragt sind. Es bietet jungen Menschen die Chance, vor Beginn eines Studiums oder einer Ausbildung einen Einblick in verschiedenste soziale und pflegerische Berufe zu erhalten und sich unter Anleitung von Fachkräften darin zu erproben. Das FSJ kann zum Beispiel in Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe/Jugendarbeit oder in Einrichtungen der Gesundheitspflege absolviert werden. Auch Mehrgenerationenhäuser, Kinderbetreuung und Schulen, der Hospizbereich oder die Selbsthilfe bieten spannende Möglichkeiten. Freiwillige leisten damit einen wertvollen Beitrag für sich und für die Gesellschaft.

Einige Einrichtungen erkennen das FSJ als Vorpraktikum an.

An wen muss ich mich wenden?

An die jeweiligen Träger. Diese entscheiden eigenständig über die Vergabe der Plätze.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Bewerbungsfristen sind nicht bei allen Trägern und/oder in allen Bundesländern identisch. Es wird deshalb empfohlen, sich umgehend unmittelbar an die zugelassenen Träger zu wenden. Meist beginnt das FSJ in den Monaten August/September.

Das FSJ wird bis zur Dauer von zwölf zusammenhängenden Monaten geleistet. Eine Verlängerung um weitere sechs Monate ist möglich. Die Mindestdauer der Verpflichtung beträgt sechs Monate. Eine mehrmalige Ableistung eines FSJ ist nicht zulässig.

Rechtsgrundlage

Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten (JFDG).

Was sollte ich noch wissen?

Alle, die ein FSJ absolvieren, sind gesetzlich sozialversichert. Die Beiträge für die Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen-, Renten- und Unfallversicherung leisten die Träger und/oder die Einsatzstelle. Die Zeit des FSJ wird daher auch bei der Altersvorsorge angerechnet. Außerdem sind die Teilnehmer/innen am FSJ rechtlich ähnlich gestellt wie Auszubildende. Daher besteht Anspruch auf Kindergeld und alle daran geknüpften staatlichen und tariflichen Folgeleistungen.

Während Ihres Einsatzes erhalten die Freiwilligen ein Taschengeld. Unterkunft und Verpflegung werden in der Regel gestellt, können aber auch durch Geldersatzleistung erstattet werden.

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