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Wehrdienst: Gesundheitsschäden (Soldatenversorgung nach Ausscheiden aus dem Dienst)

Leistungsbeschreibung

Wer als Soldat eine Wehrdienstbeschädigung erlitten hat, erhält nach dem Ausscheiden aus dem Dienst auf Antrag Beschädigtenversorgung nach dem Dritten Teil des Soldatenversorgungsgesetzes. Verstirbt ein Soldat/ehemaliger Soldat an den Folgen der Wehrdienstbeschädigung, so erhalten seine Hinterbliebenen (Witwen, Witwer, Lebenspartner, Waisen und Eltern) Versorgung.

Wehrdienstbeschädigung ist eine gesundheitliche Schädigung, die

  • durch eine Wehrdienstverrichtung,
  • durch einen während der Ausübung des Wehrdienstes erlittenen Unfall oder
  • durch die dem Wehrdienst eigentümlichen Verhältnisse

herbeigeführt worden ist.

Die Versorgung wird in entsprechender Anwendung der Vorschriften des Bundesversorgungsgesetzes gewährt.

An wen muss ich mich wenden?

An das Landesamt für soziale Dienste (LAsD).

Welche Fristen muss ich beachten?

Keine

Rechtsgrundlage

  • §§ 80 - 84 Gesetz über die Versorgung für die ehemaligen Soldaten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen (Soldatenversorgungsgesetz - SVG),
  • Gesetz über die Versorgung der Opfer des Krieges (Bundesversorgungsgesetz - BVG).

Was sollte ich noch wissen?

Auch bereits während der aktiven Zeit erhält ein Soldat Versorgungen nach dem Soldatenversorgungsgesetz, jedoch anhand abweichender Vorschriften.

Zuständige Behörde

Landesamt für soziale Dienste Schleswig-Holstein
Steinmetzstraße 1 - 11
24534 Neumünster

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