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Gaststättenbetrieb: Lebensmittelrechtliche Unterrichtung (Unterrichtungsnachweis)

Leistungsbeschreibung

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) führt die Unterrichtung über lebensmittel- und hygienerechtliche Bestimmungen durch und stellt hierfür eine Bescheinigung aus, den sogenannten Unterrichtungsnachweis. Als Gründer im erlaubnispflichtigen Gastgewerbe müssen Sie diesen Unterrichtungsnachweis einer IHK zur Beantragung der Gaststättenerlaubnis nachweisen.

Wenn Sie eine Gaststätte betreiben möchten, kommen Sie täglich mit Lebensmitteln in Kontakt. Die notwendigen Grundsätze zum Umgang mit Lebensmitteln werden Ihnen in der Unterrichtung der IHK vermittelt. Dabei werden unter anderem die Themen Hygienevorschriften, Lebensmittelrecht, Bier-, Wein- und Milchrecht sowie Getränkeanlagenrecht berücksichtigt.

Die Unterrichtung wird meist in deutscher Sprache abgehalten. In einigen Industrie- und Handelskammern können gegen eine Gebühr nach Bedarf Dolmetscher zur Verfügung gestellt werden.

Die Bescheinigung über die Teilnahme an der Unterrichtung (Unterrichtungsnachweis) wird im Anschluss an die Veranstaltung durch die IHK übergeben. Sie gilt bundesweit.

Sie können auf Antrag von der Gaststättenunterrichtung freigestellt werden, wenn Sie bereits bestimmte staatlich anerkannte Ausbildungsberufe mit einer Prüfung vor einer IHK, Handwerkskammer oder einer Handwerksinnung abgeschlossen haben und die Inhalte der Gaststättenunterrichtung Gegenstand der Ausbildung und Prüfung waren.

An wen muss ich mich wenden?

An die Industrie- und Handelskammer (IHK). 

Rechtsgrundlage

§ 4 Abs. 1 Nr. 4 Gaststättengesetz (GastG) 

Welche Fristen muss ich beachten?

Der Unterrichtungsnachweis ist unbefristet gültig.

Zuständige Behörde

Einheitlicher Ansprechpartner
Düsternbrooker Weg 64
24105 Kiel

http://www.ea-sh.de
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