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 +++ Corona-Hilfen +++

(Stand: 19.07.2021)

Aktuelles:


Pflicht zum Angebot von Corona-Tests in Unternehmen:

Arbeitgeber haben die Pflicht, ihren Beschäftigten, die nicht ausschließlich im Home Office arbeiten, mindestens 2 Corona-Tests pro Woche anzubieten. Die aktuell gültige Fassung der SARS-CoV-2-Arbeistsschutzverordnungen finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Die Arbeitgeber können ihren Beschäftigten sowohl professionelle Antigen-Schnelltests als auch Selbsttests (durchführbar ohne geschultes Personal) anbieten. Informationen hierzu auf der Themenseite  »Coronavirus: Medizintechnik und Arbeitsschutz« der IHK Schleswig-Holstein.

Die Kosten für die Tests tragen die Arbeitgeber. Die Beschäftigten müssen das Testangebot nicht annehmen und die Arbeitgeber müssen nicht dokumentieren, ob die Beschäftigten das Angebot angenommen haben.


Finanzielle Hilfen:

  • Digitalisierungsbonus (Digibonus I Schleswig-Holstein):
    Aufgrund der aktuellen Corona-Krise stehen die Unternehmen in Schleswig-Holstein vor großen Herausforderungen. Bis auf weiteres wird es darauf ankommen, Kundenkontakte in einer Form zu gestalten, die zur Eindämmung der Pandemie beitragen. Dafür sind digitale Kommunikations- und Kontaktmöglichkeiten von zentraler Bedeutung. Mit der Förderung soll Kleinstunternehmen (bis zu 5 Beschäftigte) ein niedrigschwelliger Einstieg in entsprechende Digitalisierungsmaßnahmen ermöglicht werden.
    Seit dem 17. Mai 2021 kann bei der IB.SH ein Zuschuss zwischen 500 und 1.000 € (je nach angefallenen Kosten) beantragt werden. Förderfähig sind Ausgaben, die ab dem 01.01.2021 getätigt wurden. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe sowie gemeinnützige Unternehmen und Vereine mit Sitz oder Betriebsstätte in Schleswig-Holstein. Ausführliche Informationen zu diesem Förderprogramm sind auf der entsprechenden Produktseite bei der IB.SH zu finden.

  • Härtefallhilfen:
    Die Härtefallhilfen sind ein gemeinsames Programm des Bundes und der Länder und ergänzen die bestehenden Corona-Hilfsprogramme. Es richtet sich an Unternehmen und Selbständige, die in den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt sind. Anträge können ausschließlich über Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen sowie Rechtsanwält*innen über das Portal www.haertefallhilfen.de gestellt werden. Antragsfrist: 31. August 2021
  • Überbrückungshilfe des Bundes:
    Die Überbrückungshilfe unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Die Förderung erfolgt mittels nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten.

    Die Anträge auf Überbrückungshilfe können ausschließlich von Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen und vereidigte Buchprüfer*innen im Auftrag des antragsberechtigten Unternehmens gestellt werden. Eine Registrierung auf der Online-Plattform des BMWi ist erforderlich.


    • Überbrückungshilfe III: Anträge für den Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 können bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden. Die Antragsteller können bei der Antragstellung wählen, auf welche beihilferechtliche Regelung sie ihre Anträge stützen möchten. Details zur Überbrückungshilfe III finden Sie hier.
    • Überbrückungshilfe III Plus: Weiterführung der Überbrückungshilfe III für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 (Antragsfrist: 31.10.2021). Ergänzt werden die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können, und künftig werden Anwalts- und Gerichtskosten ersetzt, die für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen aufgebracht werden, denen Zahlungsunfähigkeit droht. Details finden Sie hier.
    • Neustarthilfe: Unterstützung für Soloselbständige aller Branchen, die im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 (Antragsfrist 31.10.2021) Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und somit die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III nicht in Frage kommt. Weitere Details finden Sie hier .
    • Neustarthilfe Plus: Weiterführung der Neustarthilfe für Soloselbständige für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 (Antragsfrist: 31.10.2021). Der in diesem Programm gewährte Vorschuss (Betriebskostenpauschale) wird auf 1.500 € pro Monat für Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und auf 6.000 € pro Monat für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften angehoben. Mehr zur Neustarthilfe Plus finden Sie hier.
    • Eigenkapitalzuschuss (Gewährung im Rahmen der Überbrückungshilfe III): Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mehr als 50 % in mindestens 3 Monaten im Zeitraum November 2020 – Juni 2021, können einen Eigenkapitalzuschuss erhalten. Der Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt. Detaillierte Informationen in den FAQ zur Überbrückungshilfe III.

    Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe:

  • NEUSTART KULTUR:
    Mit dem Programm NEUSTART KULTUR unterstützt die Bundesregierung Künstler*innen und Kreative. Förderfähige Maßnahmen in diesem Programm sind u. a. pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen, Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen, Förderung alternativer, auch digitaler Angebote.

  • Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen:
    Der Sonderfonds unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei Bausteinen:
    • Wirtschaftlichkeitshilfe: Finanzielle Unterstützung für kleine Veranstaltungen, die pandemiebedingt nur mit reduzierter Teilnehmerzahl stattfinden können. Das gilt für Veranstaltungen ab 01.07.2021 mit bis zu 500 Teilnehmenden und ab 01.08.2021 mit bis zu 2.000 Teilnehmenden.
    • Ausfallabsicherung: Übernahme der Ausfall- oder Verschiebungskosten, falls eine geplante Veranstaltung pandemiebedingt nicht oder erst später stattfinden kann. Das gilt für größere Kulturveranstaltungen ab 01.09.2021 mit mehr als 2.000 Personen.
    Wichtig: Der*die Veranstalter*in registriert die Veranstaltung vor der Durchführung auf der Online-Plattform des Sonderfonds. Im Falle der Wirtschaftlichkeitshilfe werden nach Durchführung der Veranstaltung die Angaben zur registrierten Veranstaltung vervollständigt und anschließend der Förderantrag eingereicht. Im Falle der Ausfallabsicherung wird der Förderantrag mit den vervollständigten Daten nach Absage oder Verschiebung der Veranstaltung eingereicht.

  • Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“:
    Mittel aus diesem Förderprogramm können die Ausbildungsbetreibe beantragen, die von der Corona-Krise erheblich betroffen sind. Das Programm umfasst die folgenden Förderbereiche:
    -   Ausbildungsprämie und Ausbildungsprämie plus (⯈ Prüfkatalog zur Ausbildungsprämie der IHK zu Lübeck zur Überprüfung der Antragsvoraussetzungen für die
    Ausbildungsprämie)
    -   Zuschuss zur Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit bei den Auszubildenden
    -   Übernahmeprämie bei Übernahme von Auszubildenden aus insolventen Betrieben
    -   Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen


    Das Land Schleswig-Holstein ergänzt das Programm mit einer einmaligen Förderung i. H. v. 2.000 € für Unternehmen, die zusätzlich Auszubildende aus insolventen Betrieben übernehmen. Die Förderrichtlinie des Landes finden Sie hier; sie gilt vom 01.01. bis 31.12.2021.

    Außerdem stellt das Land Schleswig-Holstein im Jahr 2021 finanzielle Unterstützung zur Unterbringung von Auszubildenden während des Blockunterrichts an Berufsschulen bereit. Alle Informationen hierzu finden Sie auf der entsprechenden Themenseite des Landes.

  • Beilhilferegelungen:
    Die EU-Kommission hat den Beihilferahmen für Corona-Hilfen im Januar 2021 verlängert und erweitert. Informationen zu den beihilferechtlichen Regelungen finden Sie in den entsprechenden FAQ auf der Überbrückungshilfe-Plattform. Für die Überbrückungshilfe und die November- und Dezemberhilfe besteht nun ein Wahlrecht, auf welchen Beihilferahmen der Antrag gestützt werden soll.


  • Härtefallfonds des Landes SH:
    Unternehmen, die nicht hinreichend vom Bundesprogramm Überbrückungshilfe profitieren oder erst zu einem späteren Zeitpunkt in der Krise einen Umsatzeinbruch verzeichnen, können mit Hilfe von Darlehen oder stillen Beteiligungen durch das Land Schleswig-Holstein unterstützt werden.
    ⯈IB.SH Härtefallfonds Mittelstand (Darlehen)
    MBG-SH Härtefallfonds Mittelstand (Beteiligungskapital)


  • Steuerliche Hilfen:
    Um Unternehmen und Beschäftigte in der Corona-Pandemie zu unterstützen, erhalten sie vielfältige steuerliche Hilfen. Mit drei Corona-Steuerhilfegesetzen wurden und werden die Bürgerinnen und Bürger wie auch die Unternehmen massiv entlastet. Darüber hinaus helfen zahlreiche untergesetzliche Regelungen, die Folgen der Corona-Krise zu bewältigen. Informationen hierzu auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums und des Finanzministeriums des Landes Schleswig-Holstein.
  • IB.SH Mittelstandssicherungsfonds:
    Unterstützung für Hotel-, Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, die aufgrund behördlicher Verordnungen im Zuge der Corona-Krise in einen Liquiditätsengpass geraten sind. Die Antragstellung erfolgt über die Hausbank an die IB.SH.


  • Sonder-Beteiligungsprogramm Schleswig-Holstein:
    Eigenkapital-Hilfe für Start Ups und kleine Mittelständler.


  • Schleswig-Holstein-Finanzierungsinitiative für Stabilität:
    Von der Landesregierung und den Förderbanken im März 2020 gestartete Initiative gegen die Folgen der Corona-Krise. Den Unternehmen soll damit der Zugang zu Finanzierungsmitteln erleichtert werden. Zentrale Ansprechpartner für Hausbanken und Unternehmen:
    • Jürgen Wilkniß, Leiter Bürgschaftsabteilung, BB-SH
       0431 5938-133, juergen.wilkniss@bb-sh.de
    • Matthias Voigt, Leiter Firmenkunden Finanzierung, IB.SH
      0431 9905-3330, matthias.voigt@ib-sh.de
    Diese Ansprechpartner koordinieren die Förderung von IB.SH, MBG und BB-SH und vertreten jeweils alle drei Institute.

Weitere umfassende Informationen zu finanziellen Hilfsmaßnahmen finden Sie u. a. auf den folgenden Seiten:
- Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
- Bundesministerium der Finanzen (BMF)
- Landesregierung Schleswig-Holstein
- Entwicklungsgesellschaft Ostholstein EGOH
- Investitionsbank SH
- Bürgschaftsbank SH

Hotline des BMWi für wirtschaftsbezogene Fragen: 030 12002-1031 / -1032 (Mo. – Fr. 9:00 – 17:00 Uhr)

Schutz- und Hygienekonzept:

Seit dem 18. Mai 2020 müssen sämtliche Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe ein Schutz- und Hygienekonzept erarbeiten, das auf Nachfrage jederzeit den Ordnungsämtern und Gesundheitsbehörden vorzulegen ist. Auf der Grundlage des »Leitfadens Mindestanforderungen an Hygienekonzepte« der Landesregierung, hat der Tourismus-Service Fehmarn ein Muster für ein Schutz- und Hygienekonzept als Orientierungshilfe für VermieterInnen erarbeitet.
Die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein (EGOH) hat Informationen zur Erarbeitung der Schutz- und Hygienekonzepte zusammengetragen sowie Hygiene-Plakate mit den gängigen Verhaltensregeln zum kostenfreien Download bereitgestellt.

Gutscheinportal „Ostholstein hilft!“:

Die EGOH hat das digitale Gutscheinportal www.ostholstein-hilft.de zur Stärkung der Wirtschaft im Kreis Ostholstein ins Leben gerufen. Unternehmen aus dem Kreis können sich dort kostenfrei registrieren und Wertgutscheine für ihre Geschäfte anbieten. Die Bürgerinnen und Bürger können die lokalen Betriebe dann mit dem Kauf eines Gutscheins unterstützen und ihnen als Zeichen ihrer Treue einen finanziellen Vorschuss geben. Ansprechpartnerin bei der EGOH für die Unternehmen zu Fragen im Umgang mit dem Gutscheinportal ist Sandra Belka (04521-808 824, belka@egoh.de).



Kontakt

Frau Steffi Breuer
Stabsstelle Wirtschaftsförderung
Burg auf Fehmarn
Am Markt 1
23769 Fehmarn

Telefon:  04371 506-149
Fax:  04371 506-147
s.breuer@stadtfehmarn.de
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