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 +++ Corona-Hilfen +++

Finanzielle Hilfen:

  • Überbrückungshilfe des Bundes:
    Die Überbrückungshilfe unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Die Förderung erfolgt mittels nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten.

    Die Anträge auf Überbrückungshilfe können ausschließlich von Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen und vereidigte Buchprüfer*innen im Auftrag des antragsberechtigten Unternehmens gestellt werden. Eine Registrierung auf der Online-Plattform des BMWi ist erforderlich.

    • Überbrückungshilfe II: Die Antragsfrist endete am 31. März 2021. Änderungsanträge können bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden.
    • Überbrückungshilfe III: Anträge für den Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 können bis zum 31. August 2021 gestellt werden. Die Antragsteller können bei der Antragstellung wählen, auf welche beihilferechtliche Regelung sie ihre Anträge stützen möchten. Zum 1. April 2021 traten Verbesserungen der Überbrückungshilfe III in Kraft. Mitunter wurde die Fixkostenerstattung für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 % erleiden, auf bis zu 100 % erhöht (bislang waren es max. 90 %).
    • Eigenkapitalzuschuss (neu ab 01.04.2021, Gewährung im Rahmen der Überbrückungshilfe III): Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mehr als 50 % in mindestens 3 Monaten im Zeitraum November 2020 – Juni 2021, können einen Eigenkapitalzuschuss erhalten. Der Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt. Detaillierte Informationen in den FAQ zur Überbrückungshilfe III.

    Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe:

  • Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“:
    Mittel aus diesem Förderprogramm können die Ausbildungsbetreibe beantragen, die von der Corona-Krise erheblich betroffen sind. Das Programm umfasst die folgenden Förderbereiche:
    -   Ausbildungsprämie und Ausbildungsprämie plus (⯈ Prüfkatalog zur Ausbildungsprämie der IHK zu Lübeck zur Überprüfung der Antragsvoraussetzungen für die
    Ausbildungsprämie)
    -   Zuschuss zur Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit bei den Auszubildenden
    -   Übernahmeprämie bei Übernahme von Auszubildenden aus insolventen Betrieben

    Am 17.03.2021 hat das Bundeskabinett beschlossen, das Bundesprogramm »Ausbildungsplätze sichern« zu verlängern und auszuweiten. Es ist vorgesehen, dass u. a. die Ausbildungsprämie und die Übernahmeprämie verdoppelt werden, ein Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen geschaffen wird und ein größerer Kreis von Unternehmen antragsberechtigt ist.

    Das Land Schleswig-Holstein ergänzt das Programm mit einer einmaligen Förderung i. H. v. 2.000 € für Unternehmen, die zusätzlich Auszubildende aus insolventen Betrieben übernehmen. Die Förderrichtlinie des Landes finden Sie hier.

    Außerdem stellt das Land Schleswig-Holstein im kommenden Jahr finanzielle Unterstützung zur Unterbringung von Auszubildenden während des Blockunterrichts an Berufsschulen bereit. Alle Informationen hierzu finden Sie auf der entsprechenden Themenseite des Landes.

  • November- und Dezemberhilfe:
    Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die von behördlich angeordneten Schließungen betroffen sind, können einen Zuschuss in Höhe von 75 Prozent ihres entsprechenden durchschnittlichen Umsatzes im Vorjahreszeitraum beantragen. Die außerordentlichen Wirtschaftshilfen sowohl für den Monat November 2020 als auch Dezember 2020 können über die Online-Plattform der Überbrückungshilfe beantragt werden.
    Die Antragsfrist für die November- und die Dezemberhilfe endet am 30. April 2021.

    Wahlrecht Beihilferahmen: Unternehmen können nun wählen, auf welcher beihilferechtlichen Grundlage sie die Wirtschaftshilfe beantragen – Kleinbeihilfregelung und De-minimis-Verordnung (Beträge bis 2 Mio. €), Fixkostenhilferegelung (Beträge bis 10 Mio. €), Schadensausgleichsregelung (ohne betragsmäßige Begrenzung; neben den Verlusten können hier auch entgangene Gewinne berücksichtigt werden).
    Antragstellung: Die Anträge müssen durch eine*n Steuerberater*in, Wirtschaftsprüfer*in o. ä. Berufsgruppen gestellt werden. Ausgenommen von dieser Regelung sind Soloselbständige. Diese sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 € direkt antragsberechtigt. Voraussetzung für die Anmeldung ist ein ELSTER-Zertifikat. (Falls Sie noch kein Zertifikat haben, können Sie dieses über das ELSTER-Portal beantragen.)

  • Beilhilferegelungen:
    Die EU-Kommission hat den Beihilferahmen für Corona-Hilfen im Januar 2021 verlängert und erweitert. Informationen zu den beihilferechtlichen Regelungen finden Sie in den entsprechenden FAQ auf der Überbrückungshilfe-Plattform. Für die Überbrückungshilfe und die November- und Dezemberhilfe besteht nun ein Wahlrecht, auf welchen Beihilferahmen der Antrag gestützt werden soll.


  • Härtefallfonds des Landes SH:
    Unternehmen, die nicht hinreichend vom Bundesprogramm Überbrückungshilfe profitieren oder erst zu einem späteren Zeitpunkt in der Krise einen Umsatzeinbruch verzeichnen, können mit Hilfe von Darlehen oder stillen Beteiligungen durch das Land Schleswig-Holstein unterstützt werden.
    ⯈IB.SH Härtefallfonds Mittelstand (Darlehen)
    MBG-SH Härtefallfonds Mittelstand (Beteiligungskapital)


  • Umsatzsteuersenkung und andere steuerliche Hilfen:
    Am 29.06.2020 wurde die befristete Senkung der Umsatzsteuer beschlossen. Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 sind die Umsatzsteuersätze von 19 auf 16 % und von 7 auf 5 % gesenkt. Weitere steuerliche Hilfen für Unternehmen wurden ebenfalls beschlossen.
  • IB.SH Mittelstandssicherungsfonds:
    Unterstützung für Hotel-, Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, die aufgrund behördlicher Verordnungen im Zuge der Corona-Krise in einen Liquiditätsengpass geraten sind. Die Antragstellung erfolgt über die Hausbank an die IB.SH.


  • Sonder-Beteiligungsprogramm Schleswig-Holstein:
    Eigenkapital-Hilfe für Start Ups und kleine Mittelständler.


  • Schleswig-Holstein-Finanzierungsinitiative für Stabilität:
    Von der Landesregierung und den Förderbanken im März 2020 gestartete Initiative gegen die Folgen der Corona-Krise. Den Unternehmen soll damit der Zugang zu Finanzierungsmitteln erleichtert werden. Zentrale Ansprechpartner für Hausbanken und Unternehmen:
    • Jürgen Wilkniß, Leiter Bürgschaftsabteilung, BB-SH
       0431 5938-133, juergen.wilkniss@bb-sh.de
    • Matthias Voigt, Leiter Firmenkunden Finanzierung, IB.SH
      0431 9905-3330, matthias.voigt@ib-sh.de
    Diese Ansprechpartner koordinieren die Förderung von IB.SH, MBG und BB-SH und vertreten jeweils alle drei Institute.

Weitere umfassende Informationen zu finanziellen Hilfsmaßnahmen finden Sie u. a. auf den folgenden Seiten:
- Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
- Bundesministerium der Finanzen (BMF)
- Landesregierung Schleswig-Holstein
- Entwicklungsgesellschaft Ostholstein EGOH
- Investitionsbank SH
- Bürgschaftsbank SH

Hotline des BMWi für wirtschaftsbezogene Fragen: 030 12002-1031 / -1032 (Mo. – Fr. 9:00 – 17:00 Uhr)

Schutz- und Hygienekonzept:

Seit dem 18. Mai 2020 müssen sämtliche Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe ein Schutz- und Hygienekonzept erarbeiten, das auf Nachfrage jederzeit den Ordnungsämtern und Gesundheitsbehörden vorzulegen ist. Auf der Grundlage des »Leitfadens Mindestanforderungen an Hygienekonzepte« der Landesregierung, hat der Tourismus-Service Fehmarn ein Muster für ein Schutz- und Hygienekonzept als Orientierungshilfe für VermieterInnen erarbeitet.
Die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein (EGOH) hat Informationen zur Erarbeitung der Schutz- und Hygienekonzepte zusammengetragen sowie Hygiene-Plakate mit den gängigen Verhaltensregeln zum kostenfreien Download bereitgestellt.

Gutscheinportal „Ostholstein hilft!“:

Die EGOH hat das digitale Gutscheinportal www.ostholstein-hilft.de zur Stärkung der Wirtschaft im Kreis Ostholstein ins Leben gerufen. Unternehmen aus dem Kreis können sich dort kostenfrei registrieren und Wertgutscheine für ihre Geschäfte anbieten. Die Bürgerinnen und Bürger können die lokalen Betriebe dann mit dem Kauf eines Gutscheins unterstützen und ihnen als Zeichen ihrer Treue einen finanziellen Vorschuss geben. Ansprechpartnerin bei der EGOH für die Unternehmen zu Fragen im Umgang mit dem Gutscheinportal ist Sandra Belka (04521-808 824, belka@egoh.de).



Kontakt

Frau Steffi Breuer
Stabsstelle Wirtschaftsförderung
Burg auf Fehmarn
Am Markt 1
23769 Fehmarn

Telefon:  04371 506-149
Fax:  04371 506-147
s.breuer@stadtfehmarn.de
Kontaktformular
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