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+++ Unterstützung für Unternehmen im Rahmen der Corona-Krise +++

+++ Aktuelles: Seit dem 01.08.2020 können kleine und mittlere Unternehmen (KMU)Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen.+++

 


 Finanzielle Hilfen:

 Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“: Ausbildungsbetreibe, die erheblich von der Corona-Krise betroffen sind, können Mittel aus diesem Förderprogramm beantragen. Erheblich betroffen sind die KMU, deren Beschäftigte in der ersten Jahreshälfte 2020 mind. 1 Monat in Kurzarbeit waren oder deren Umsatz im April und Mai 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mind. 60 Prozent eingebrochen ist. Die Module des Förderprogramms umfassen:

  • Ausbildungsprämie: der Ausbildungsbetrieb schließt gleich viele Ausbildungsverträge wie in den Vorjahren ab
  • Ausbildungsprämie plus: Zuschuss für jeden zusätzlich abgeschlossenen Ausbildungsvertrag
  • Zuschuss zur Ausbildungsvergütung: Kurzarbeit bei Auszubildenden vermeiden
  • Übernahmeprämie: Übernahme und weitere Ausbildung von Azubis, deren Betrieb Corona-bedingt insolvent gegangen ist.

Der Antrag auf Förderung wird bei der zuständigen Agentur für Arbeit beantragt. Alle Formulare und Förderbedingungen finden Sie auf der Internetseite der Agentur für Arbeit.

Überbrückungshilfe des Bundes: Seit dem 8. Juli 2020 können sich Steuerberater/innen, Wirtschaftsprüfer/innen und vereidigte Buchprüfer/innen auf der Online-Plattform des BMWi registrieren. Wichtig: Ausschließlich Steuerberater/innen, Wirtschaftsprüfer/innen und vereidigte Buchprüfer/innen können die Anträge für antragsberechtigte Unternehmen einreichen.

 

Härtefallfonds des Landes SH: Unternehmen, die nicht hinreichend vom Bundesprogramm Überbrückungshilfe profitieren oder erst zu einem späteren Zeitpunkt in der Krise einen Umsatzeinbruch verzeichnet haben, soll mit Hilfe von Darlehen oder stillen Beteiligungen geholfen werden.

 

Umsatzsteuersenkung und andere steuerliche Hilfen: Am 29.06.2020 wurde die befristete Senkung der Umsatzsteuer beschlossen. Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 sind die Umsatzsteuersätze von 19 auf 16 % und von 7 auf 5 % gesenkt. Weitere steuerliche Hilfen für Unternehmen, u. a. verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten für Betriebsgüter, Ausweitung der steuerlichen Forschungsförderung und erweiterte Möglichkeiten bei der Verrechnung von Verlusten wurden ebenfalls beschlossen.

 

NEUSTART KULTUR: Mit dem Programm NEUSTART KULTUR unterstützt die Bundesregierung Künstler/innen und Kreative. Das eingeschränkte kulturelle Leben soll damit wieder angekurbelt und neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Künstler/innen geschaffen werden. Förderfähige Maßnahmen in diesem Programm sind u. a. pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen, Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen, Förderung alternativer, auch digitaler Angebote.


IB.SH Mittelstandssicherungsfonds: Unterstützung für Hotel-, Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, die unmittelbar im Sinne der Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein vom 23.03.2020 durch staatliche Verordnung im Zuge der Corona-Krise in einen Liquiditätsengpass geraten sind. Die Antragstellung erfolgt über die Hausbank an die IB.SH.

Schleswig-Holstein-Finanzierungsinitiative für Stabilität: Am 13.03.2020 von der Landesregierung und den Förderbanken gestartete Initiative gegen die Folgen der Corona-Krise. Den Unternehmen soll damit der Zugang zu Finanzierungsmitteln erleichtert werden. Zentrale Ansprechpartner für Hausbanken und Unternehmen:
• Jürgen Wilkniß, Leiter Bürgschaftsabteilung, BB-SH
0431 5938-133, juergen.wilkniss@bb-sh.de
• Matthias Voigt, Leiter Firmenkunden Finanzierung, IB.SH
0431 9905-3330, matthias.voigt@ib-sh.de
Diese Ansprechpartner koordinieren die Förderung von IB.SH, MBG und BB-SH und vertreten jeweils alle drei Institute.

KfW-Corona-Hilfe für Unternehmen: Unternehmen, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, können über ihre Bank oder Sparkasse Kredite aus dem Portfolio der KfW beantragen:
• KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern
• KfW-Kredit für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind
• KfW-Kredit für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind
• KfW-Konsortialfinanzierung ab 25 Mio. EUR

Grundsicherung für Selbstständige: Freiberufler/innen, Selbständige und Kleinunternehmer/innen, die im Zuge der Corona-Krise Unterstützung bei der Sicherstellung des Lebensunterhalts benötigen, erhalten leichter Zugang zur Grundsicherung. Hierfür können betroffene Personen den vereinfachten Antrag zusammen mit der vereinfachten Anlage für Selbständige per Post, E-Mail oder Hausbriefkasten beim zuständigen Jobcenter einreichen. Zuständig für Fehmarn ist das Jobcenter Ostholstein.

Kurzarbeitergeld: Unternehmen können unter erleichterten Voraussetzungen Kurzarbeitergeld beantragen. Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Agentur für Arbeit oder bei der Arbeitgeberhotline der Arbeitsagentur: 0800 45555 20 (Mo. - Fr. 8:00 - 18:00 Uhr).

Steuerliche Erleichterungen: Die Landesregierung entlastet von der Corona-Krise betroffene Unternehmen z. B. durch Steuerstundungen oder Anpassung von Vorauszahlungen.

Weitere Hilfspakete:
- Soforthilfe für die Kultur
- #kulturhilfeSH-Fonds des Landeskulturverband Schleswig Holstein e. V.
- Soforthilfe für Umweltschutzeinrichtungen und Tierparks
- Bundesgesundheitsministerium: Liquiditätshilfen für Zahnärzte, Heilmittelerbringer und Einrichtungen des Müttergenesungswerks oder gleichartiger Einrichtungen sowie zur Pflegehilfsmittelversorgung

Zusätzliche und umfassende Informationen zu finanziellen Hilfsmaßnahmen finden Sie u. a. auf den folgenden Seiten:
- Bundeministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
- Bundesministerium der Finanzen (BMF)
- Landesregierung Schleswig-Holstein
- Entwicklungsgesellschaft Ostholstein EGOH
- Investitionsbank SH
- Bürgschaftsbank SH

Hotline des BMWi für wirtschaftsbezogene Fragen: 030 12002-1031 / -1032 (Mo. – Fr. 9:00 – 17:00 Uhr)



Schutz- und Hygienekonzept:

Seit dem 18. Mai 2020 müssen sämtliche Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe ein Schutz- und Hygienekonzept erarbeiten, das auf Nachfrage jederzeit den Ordnungsämtern und Gesundheitsbehörden vorzulegen ist. Auf der Grundlage des „Leitfadens Mindestanforderungen an Hygienekonzepte“ der Landesregierung, hat der Tourismus-Service Fehmarn ein Muster für ein Schutz- und Hygienekonzept als Orientierungshilfe für VermieterInnen erarbeitet.
Die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein (EGOH) hat Informationen zur Erarbeitung der Schutz- und Hygienekonzepte zusammengetragen sowie Hygiene-Plakate mit den gängigen Verhaltensregeln zum kostenfreien Download bereitgestellt.



Gutscheinportal „Ostholstein hilft!“:

Die EGOH hat das digitale Gutscheinportal www.ostholstein-hilft.de zur Stärkung der Wirtschaft im Kreis Ostholstein ins Leben gerufen. Unternehmen aus dem Kreis können sich dort kostenfrei registrieren und Wertgutscheine für ihre Geschäfte anbieten. Die Bürgerinnen und Bürger können die lokalen Betriebe dann mit dem Kauf eines Gutscheins unterstützen und ihnen als Zeichen ihrer Treue einen finanziellen Vorschuss geben. Ansprechpartnerin bei der EGOH für die Unternehmen zu Fragen im Umgang mit dem Gutscheinportal ist Sandra Belka (04521-808 824, belka@egoh.de).


(Stand: 04.08.2020)

Kontakt

Frau Steffi Breuer
Stabsstelle Wirtschaftsförderung
Burg auf Fehmarn
Am Markt 1
23769 Fehmarn

Telefon:  04371 506-149
Fax:  04371 506-147
s.breuer@stadtfehmarn.de
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